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Donnerstag, 30. April 2015

Meine VBT - die wahrscheinlich wirklich beste Woche vor meinem Abflug!

Meine VBT (Vorbereitungstagung) ist jetzt schon 5 Tage her und ich bin immer noch begeistert und würde am liebsten zurück. Hier ein kurzer Einblick, für alle, die nicht verstehen, warum:

Mit gepacktem Koffer und reichlich Nervosität stieg ich am letzten Sonntag in den ICE, unwissend, was mich in den nächsten Tagen erwarten würde. Von anderen hatte ich schon sehr viel positives gehört, doch ich wusste nicht, inwiefern ich dem glauben schenken sollte. Die Fahrt verlief trotz meiner Bedenken völlig problemlos. Ich habe jeden Zug erwischt und bin auch jedes Mal in den richtigen eingestiegen - da hatten einige andere ATS (Austauschschüler) leider weniger Glück!

In Mühlhausen am Bahnhof angekommen wurde ich zusammen mit den anderen ATS von einem super netten Mitarbeiter der Jugendherberge abgeholt. Mit einem kleineren, alten, aber dennoch irgendwie sehr coolen Bus ging es dann zu dem Haus, was in der sehr idyllischen Altstadt von Mühlhausen liegt. Dort wurde ich von der in dieser Woche allgegenwärtigen lateinamerikanischen Musik empfangen, die ich in der Zeit sehr lieben gelernt habe. Ich wurde von den Teamern begrüßt,  bastelte zusammen mit den anderen Namensschilder und kam in erste Gespräche mit meinen zukünftigen Mitreisenden. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, gab es eine Vorstellrunde und dann ging es auch schon los mit der ersten AG (Action Group). In diesen erarbeiteten wir in Kleingruppen im Stuhlkreis durch Diskussionen oder kurze Geschichten Inhalte, die in unserem Auslandsjahr wichtig sein können/werden, wie zum Beispiel das Lösen von Konflikten. Außerdem konnten wir den Teamern, die selbst (fast) alle ein Auslandsjahr in Lateinamerika hinter sich haben, Fragen zu praktischen Dingen und zu ihren Erfahrungen stellen. Zwischendrin wurde die Stimmung immer wieder mit Energizern (kurzen Spielen oder Liedern) aufgelockert, sodass auch der Spaß nicht zu kurz kam und man dannach wieder konzentrierter weiterarbeiten konnte. Diese entstpannte und lockere, aber doch erstaunlich effektive Art zu lehren ist eines der Dinge, die ich sehr vermisse, seit ich ich wieder zu Hause bin und ich denke, das deutsche Schulsystem könnte mal drüber nachdenken, sich eine Scheibe davon abzuschneiden!

Unser "Monument": sucht danach,
solltet ihr mal im AntoniQ sein!
Außerdem vermisse ich die anderen ATS, von denen ich wahrscheinlich die meisten nie wieder sehen werde, da wir alle über ganz  Deutschland verteilt leben. Denn ich habe mich mit so gut wie jedem in der Gruppe von 38 Leuten richtig gut verstanden und es haben sich innerhalb der kurzen Zeit einige engere Freundschaften gebildet. Generell herrschte in der Gruppe eine Harmonie, wie ich es noch bei keiner Gruppe erlebt habe! Ob beim Essen, in der Mittagspause oder in der Freizeit am Abend, ich hatte immer jemanden, mit dem ich reden oder Kicker spielen konnte und wir hatten sehr viel Spaß zusammen. Umso deprimierender ist es zu wissen, dass diese Gruppe wohl nie wieder so zusammen kommen wird... aber immerhin werde ich alle Ecuador-Fahrer auf dem Flug und auf der Mini-VBT im Gastland wiedersehen. Das ist schonmal etwas, worauf ich mich freuen kann!

Alles in allem war die VBT wohl die beste Woche vor meinem Auslandsjahr - wie ich auch schon von anderen ATS gehört habe und denen ich jetzt vollkommen zustimmen kann! Im Moment stecke ich wohl in einem VBT-Loch, einerseits vermisse ich die gute Zeit der letzten Woche, andererseits hat mich die Normalität und die Langeweile meines Alltags mit normalem Unterricht, Hausaufgaben und Prüfungen und ziemlich geschockt und mit voller Wucht erwischt. Außerdem ist das Auslandsjahr durch die vielen neuen Informationen um einiges greifbarer geworden und am liebsten würde ich nächste Woche schon ins Flugzeug steigen! Doch ich versuche mich an mein Motto für die Zeit vor dem Abflug zu halten: Carpe diem. Oder Carpe anno, denn so lange warte ich jetzt schon.

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