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Sonntag, 30. August 2015

Fazit meiner ersten Woche in Ecuador

Ich bin jetzt eine Woche in meiner Gastfamilie und habe einen ersten Eindruck bekommen! Hier mein Fazit: Zuerst zur Schule: Mein 'Curso' ist furchtbar nett, ich wurde gleich am zweiten Tag zu einer Klassenkameradin nach Hause eingeladen und alle kümmern sich um mich. Wenn ich mal alleine dasitze kommt eigentlich immer jemand und unterhält sich mit mir, auch wenn ich die Hälfte nicht verstehe und tausend Mal nachfragen muss. Auch die Leute von anderen Klassen reden mit mir und stellen mir Fragen. Ich finde das einfach nur so wahnsinnig sympathisch, vorallem wenn man bedenkt, wie ein Austauschschüler, der die Landessprache nicht spricht, in Deutschland aufgenommen würde. Wahrscheinlich in den ersten Wochen nur komische Blicke und er wäre nicht sehr willkommen. Der Unterricht scheint für deutsche Verhältnisse nicht sehr fordernd zu sein, viel habe ich nicht verstanden, aber oft wurde über andere Sachen geredet oder der Lehrer tauchte erst nach der Hälfte der Stunde oder gar nicht auf. Und nachdem ich den Sprachenunterricht gesehen habe, ist mir auch klar, warum hier keiner Englisch kann.
Andererseits ist es auch sehr verwirrend, da ich nicht weiß, wie der Unterricht funktioniert, was die Regeln sind und wie ich mich zu verhalten habe. Außerdem verstehe ich keinen Lehrer außer den Französischlehrer und auch das meiste von dem, was meine Klassenkameraden sagen, könnte genauso gut Chinesisch sein. Das ist grade bei Sachen, die wichtig sind, sehr schwer, wie zum Beispiel, ob ich Schulbücher brauche oder dass die Schule an einem Tag früher aufhört als normal oder wann und wo und warum die Schulfeier ist. 
Ich würde so gerne richtig Spanisch sprechen und alles verstehen! Ich fühle mich wie ein kleines Kind, dem man alles noch mal extra erklären muss und kann nicht einfach so alleine irgendwo hingehen, bin nicht unabhängig. 
Das ist das einzige hier, was mir wirklich was ausmacht. Ansonsten bin ich echt glücklich, ich habe richtig Glück mit meiner Gastfamilie!
Ecuador kommt mir weniger fremd vor, als ich es erwartet hätte.Vielleicht liegt das daran, dass ich in Indien schon mal eine nichteuropäische Kultur kennengelernt habe und dadurch der erste Schock wegfällt. Ecuador erinnert mich in vielen Punkten an Indien: dass man sich im Auto nicht anschnallt, dass man eher nicht zu Fuß geht, weil es gefährlich ist, dass die Leute hier weniger Privatsphäre brauchen und einfach geselliger sind, die über die Straßen gespannten Stromleitungen, der falsch herume Mond. Andererseits ist Ecuador nicht ganz so krass wie Indien, ich würde sagen es liegt irgendwo zwischen Indien und Deutschland. Was mir sehr sympathisch ist!
Ich hatte also eine gute erste Woche!

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