Mis amigos ecuatorianos: Por favor no utilizan el traductor de Google para traducir mi blog, porque no quiero que tenemos malentiendos! Si quieren saber lo que escribo en mi blog, solo preguntan a mi! :)

Sonntag, 18. Oktober 2015

Ecuadorianische Schule I - Äußerlichkeiten


Die Schule in Ecuador war soweit der größte Kulturschock für mich, weil einfach alles anders ist als in Deutschland, alles! Davon möchte ich euch jetzt mal einen Eindruck geben:






Zu erst zu den äußerlichen Sachen: Meine Schule ist eine kleine Privatschule mit 300 Schülern von der 1. bis zur 13. Klasse. Die Kinder hier kommen aber schon ein Jahr früher in die Schule, das heißt, hier wird der Schulabschluss mit dem selben Alter wie in Deutschland gemacht. Jede Jahrgangsstufe hat nur eine Klasse und dementsprechend gibt es auch nur genau genug Klassenzimmer. Das Gebäude hat zum Innenhof hin offene Gänge, der Hof ist auch nicht überdacht oder irgendwas...am Anfang dachte ich mir, dass da entweder jemand nicht nachgedacht hat oder ziemlich optimistisch ist, was das Wetter angeht. Aber inzwischen verstehe ich die Gedanken die dahinter stecken, denn ich habe in zwei Monaten noch kein einziges Mal Regen gesehen!
Weil meine Schule so klein ist, kennt man sich auch zwischen den Jahrgangsstufen und einige Leute haben so ihre Rollen unter denen sie jeder kennt, irgendwie voll das Harry Potter Feeling! Das ist eine Sache, die mir irgendwie sehr gut gefällt...auch wenn dadurch Geschichten schnell die Runde machen und ich habe das Gefühl, dass die ganze Schule in den ersten Wochen über mich geredet hat. Naja, passiert. :D
Ansonsten müssen sich jeden Früh bei der Morgenversammlung alle Schüler, Mädchen und Jungen getrennt, der Größe nach sortiert auf dem Sportplatz aufstellen. Montags wird dann eine Rede gehalten, die Nationalhymne und die Hymne von Manta gesungen, manchmal müssen wir marschieren und so Zeug machen und manchmal präsentiert einer der (kleineren) Schüler etwas, wie zum Beispiel ein Lied auf der Blockflöte vorzuspielen. Danach wird geckeckt, ob alle die Uniform anhaben. Und wenn der Inspektor da ist und grade einen strengen Tag hat, wird überprüft, ob auch alle Mädchen ungeschminkt sind, Jungs müssen eventuelle Ohrringe rausnehmen, und Oberteile müssen in die Hose gesteckt werden. An allen anderen Tagen außer Montag fällt die Hymne weg und auch der Inspektor ist nicht immer da. Dann müssen wir uns nur aufstellen, ein Lehrer schaut, dass alle Uniformen anhaben und teilt Informationen mit, falls es welche gibt (Meistens wird über die schlechte Disziplin geschimft). Danach laufen die Klassen der Reihe nach vom Platz ab. Viele der Schüler kommen gar nicht erst zu der Morgenversammlung, weil sie zu spät sind.
Danach gehts ins Klassenzimmer, in dem sich eigentlich nur Stühle mit befestigtem Schreibpult befinden. Für den Lehrer gibts noch einen Tisch und einen Gartenplastikstuhl und außerdem gibt es noch ein Whiteboard an das man mit Eddings schreibt. Aber ansonsten wars das, weswegen der Raum hallt wie sau, was echt ungut ist, weil die Stühle mega laut quietschen wenn man sie über den Boden zieht und meine Klassenkameraden die meiste Zeit rumschreien wie kleine Kinder. Außerdem lässt die Tür sich nur von innen öffnen, weswegen eigentlich dauernd jemand an die Tür hämmert und vergeblich darauf wartet, das ihm geöffnet wird, denn das juckt meistens keinen. Wird die Tür aber dann doch geöffnet, wird sie kurz darauf mit einem lauten knall wieder zugeschlagen, damit die Lehrer nicht sehen, dass im Klassenzimmer verbotene Dinge getan werden, wie zum Beispiel das Handy zu benutzen, sich zu schminken oder dass Paare sich küssen (ja, sich zu küssen ist verboten).

Sogar die Schreibsachen sind anders! Anstatt Heften verwenden die Schüler hier Collegeblöcke, sagen aber trotzdem Heft dazu. Niemand verwendet richtige Kugelschreiber, sondern so schrottige wie auf dem Bild - ich glaube ich habe in ganz Ecuador noch keinen richtigen Kugelschreiber gesehen!

 Das waren jetzt erst mal die Dinge, die einem sofort ins Auge fallen, im nächsten Post berichte ich von den Aspekten, für die man genauer hinschauen muss.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen