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Montag, 26. Oktober 2015

Urlaub in der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt

Am letzten Sonntag fragte mich meine Schwester: Willst du am Dienstag für ein paar Tage mit nach Quito fahren? Meine Mutter und meine Schwester würden sich dort um eine Verwandte kümmern. Da ich so viel wie möglich von Ecuador sehen möchte, sagte ich natürlich ja! Und bekam kurz darauf eine Kostprobe von ecuadorianischem Spontan-Planen, was für mich nicht ganz so entspannt ist, da ich um zu reisen sowohl die Erlaubnis meiner Schule, als auch die meines Area Representatives von YFU brauche. Am Ende ist aber alles gut gegangen und wir stiegen am Dienstagabend in den Nachtbus ein (zwei Busse später als geplant, aber naja :D). Für die acht Stunden Fahrt habe ich 11 Dollar gezahlt - ich glaube ich muss hier öfter Busfahren!
Sobald der Bus losfuhr hatte ich kein Problem mit dem Einschlafen - wie sonst auch nie. Irgendwann mitten in der Nacht wachte ich auf - unser Bus arbeitete sich gerade wie ein Tiger schnurrend die Berge der Anden hinauf. Rechts und links von uns waren nur die vom Autoscheinwerfer abgestrahlten Silhouetten von tropischen Bäumen zu erkennen - wir fuhren gerade mitten durch den Regenwald. Diese Ansicht war irgendwie sehr beeindruckend und beängstigend gleichzeitig. Vor allem auch der Gedanke, dass wenn der Bus liegenbleiben würde, uns erst mal so schnell keiner finden würde! Außerdem was alles in dem dunklen Dickicht des Regenwaldes lauern könnte... Leider konnte ich kein Foto davon machen, weil es dafür zu dunkel war, was mir immer noch im Herzen wehtut!
Um 5 Uhr morgens in Quito angekommen schockte mich erst mal die Kälte (In Quito ist es wegen der Höhe recht kalt, ca 2800 m.) Und später als ich den Wetterbericht anschaute war ich noch mal geschockt, denn für deutsche Verhältnisse ist es dort gar nicht so kalt! Ich habe mich schon viel zu sehr an die Hitze Mantas gewöhnt!
Die nächsten Tage verbrachten wir die meiste Zeit über gemütlich bei den Verwandten. An einem Tag bekam ich aber dann doch die City-Tour light durch das Centro histórico, die Altstadt Quitos. Wenn man den Bereich des Zentrums betritt, läuft man zunächst durch eine ecuadorianische Stadt; und dann auf einmal befindet man sich in Spanien! Den Häusern nach zu urteilen jedenfalls. Das liegt daran, dass Ecuador früher eine Kolonie der Spanier war, die hier natürlich die Häuser im mediterranen Baustil gebaut haben. Deswegen gibt es dort auch ziemlich viele Kirchen. Alles in allem kann man, wenn man dort ist, gar nicht mehr glauben, dass man sich immer noch in Südamerika befindet; und irgendwie habe ich mich gleich ganz zu Hause gefühlt - auch wenn ich überhaupt gar nicht in Spanien zu Hause bin! Nur die Menschen und die Stände mit Andenken mit der Aufschrift Ecuador passen nicht ganz ins Bild!
Nach einem Spaziergang durch die wunderschönen Straßen und tausenden Fotos (ich habe ziemlich schnell  aufgegeben, nicht wie ein Tourist wirken zu wollen) gingen wir in ein Bank-Museum, wo wir aus einem riesigen offenen Behälter Sucremünzen (die vorherige Währung Ecuadors, die kaum benutzt wurde) mitgehen ließen (die Idee meiner Begleiter!) - und danach fragten, ob es okay ist, wenn wir uns welche nehmen! Das war es zum Glück und der Museumsmensch schenkte uns noch mehr. Ecuador! *kopfschüttel*
Danach liefen wir weiter durch die Gassen und ich kaufte mir mit dem Vorsatz, mein Spanisch zu verbessern, ein nagelneues einwandfreies Buch für 5$ - ein Hoch auf die nicht ganz originale Wahre die es in Ecuador zu kaufen gibt! Außerdem waren wir in einem Laden, in dem es ziemlich coole Sachen der Indianer zu kaufen gab. Ich widerstand allerdings der Versuchung, einen Idianertopf, eine Tonmaske oder eine super flauschige Alpakawolljacke für 40 Dollar zu kaufen, sondern beschränkte mich darauf, Fotos zu machen. Eine Postkarte musste natürlich trotzdem mit! (Ich möchte in jeder Stadt, die ich besuche, eine kaufen, sodass ich am Ende des Jahres hoffentlich eine ganze Sammlung habe!) Postkarten zu verschicken rentiert sich aber scheinbar nicht, weil die wohl oft in der Post verloren gehen...
Am Abend sah ich dann das erste Mal Regen in zwei Monaten und einer Woche! In Manta hat es aber wohl scheinbar immer noch nicht geregnet!

So, das war jetzt erst mal alles Berichtenswerte. Gerade während ich das schreibe werde ich im Nachtbus nach Hause durchgeschüttelt und mir graust es schon vor morgen - denn wir kommen morgenfrüh um 4 Uhr an und es bleibt mir leider nicht erspart, in die Schule zu gehen!








Die Aussicht von der Dachterasse der Verwandten!


Kommentare:

  1. Noch eine Frage: Ich habe gelesen, dass es in Quito recht unsicher sein kann und dass es Trickbetrüger, Räuber gibt und so. Und, bist du geraubt worden?

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