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Donnerstag, 17. Dezember 2015

Ein drittel ist schon vorbei...

Seit ein paar Tagen ist schon ein Drittel des Jahres vorbei! Am Samstag bin ich schon vier Monate hier; und ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, was mit der ganzen Zeit passiert ist! Wo ist die auf einmal hin?! Gerade war sie noch da! Bevor ich losgeflogen bin, dachte ich, ein Jahr geht nie vorbei, das ist eine Ewigkeit. Ich war ich davon ausgegangen, dass ich bei einem Jahr mir keine Sorgen um Zeit machen müsste, aber mir wurde das  Gegenteil bewiesen... die Zeit bleibt einfach nicht stehen!
Also, ein Drittel ist schon vorbei, jetzt ist mal Zeit für ein kleines Zwischenresümee:
Ich fühle mich immer noch sehr wohl hier, meine Gastfamilie ist die beste der Welt! (Das 'Gast-' habe ich im Nachhinein eingefügt, denn meine Gastfamilie ist in der Tat wie eine zweite Familie für mich - aber erfahrungsgemäß sind die Leute immer ziemlich verwirrt, wenn ich von ihnen als meine Familie spreche.) Mein Spanisch wird besser, und ich komme jetzt damit schon ganz gut klar (Ich muss meistens nur noch einmal oder gar nicht, anstatt drei Mal nachfragen dass mein Gegenüber den Satz für mich wiederholt!) und auch die Schule ist mit den Sprachkenntnisse besser/mehr spaßig  geworden. Eigene Freunde habe ich immer noch keine, aber es wird glaube ich so langsam! Und dafür habe ich ja eine Schwester, mit der ich Zeit verbringe (und deren Freunde ich mitbenutzen kann xD) und eine andere Austauschschülerin aus Schweden, die irgendwie meine beste Freundin hier geworden ist. Eigentlich hatte ich erwartet, dass nach ein paar Monaten irgendwann der Alltag einkehren würde, doch dem ist bis jetzt noch nicht so! Ich habe eigentlich so gut wie jeden Nachmittag irgendetwas neues, interessantes zu tun oder gehe mit Freunden raus, und wenn nicht, verbringe ich die Zeit schlafend (ich bin immer müde, IMMER) oder damit, meine Wäsche zu waschen (ihr habt keine Ahnung, wie lange es dauert, Wäsche mit der Hand zu waschen, das ist manchmal ein echtes Problem!). Ich habe irgendwie nicht mal Zeit, gebührend oft zum Strand zu gehen, geschweige denn Sport zu machen - das und die Tatsache, dass ich einen Supermarkt in Laufentfernung habe, schlagen sich leider auch an meiner Figur nieder. Aber jetzt passt mir immerhin meine Schuluniform, die ich in weiser Voraussicht eine Größe zu groß gekauft habe! Was für eine Freude! Nein, ehrlich, darüber hab ich mich wirklich gefreut! :D
Und allein bei dem Gedanken, dass ich nicht mehr alle Zeit der Welt hier habe, steigen mir fast Tränen in die Augen.  Denn auch wenn ein Auslandsjahr nicht nur über Blumenwiesen laufen und Einhörner streicheln bedeutet und es  natürlich auch manchmal Momente gibt, in denen ich daran denke, wie viel einfacher es wäre, in Deutschland geblieben zu sein, in denen ich an mir selbst zweifle, mich irgendwie eingeengt fühle oder einfach jetzt gerne zu Hause wäre, die Zeit, die ich hier verbringe, ist einfach geil und ich liebe das Leben, das ich hier habe! Passend zu dem Motto einer Regierungskampagne: 'Ecuador - ama la vida' (Ecuador - liebe das leben), das steht hier gefühlt auf allem drauf. Außerdem der Gedanke, die ganzen liebgewonnenen Menschen vielleicht, nachdem ich nach Deutschland zurückgehe, nie wieder sehen werde... und mir ist bewusst geworden, dass ich die Parfüms, die ich hier benutze, nie wieder in Deutschland benutzen werden kann, da sie für immer nach Erinnerungen riechen werden!
Bei all dem ist es nach vier Monaten aber  vielleicht auch noch ein bisschen früh, schon Verlustängste zu bekommen! :D Denn zwei Drittel, sechs Monate, liegen ja noch vor mir! Außerdem muss ich froh sein, dass es mir so gut geht, denn lange nicht alle Austauschschüler, die hier in Ecuador sind, haben das gleiche Glück wie ich!

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