Mis amigos ecuatorianos: Por favor no utilizan el traductor de Google para traducir mi blog, porque no quiero que tenemos malentiendos! Si quieren saber lo que escribo en mi blog, solo preguntan a mi! :)

Mittwoch, 10. Februar 2016

Carnaval - Schaum und Fiesta!

Zusammen mit dem 'Sommer'ferienanfang war in den letzten Tagen ja Fasching, hier Carnaval genannt. Und der wird hier ganz anders gefeiert als in Deutschland! (Aber auch nicht so wie in Brasilien.)
Hier bedeutet Karneval vor allem Wasserschlachten, (fremde) Leute mit Schaumspray zu bespritzen oder mit anderen Substanzen wie Farbpulver, Sand oder rohen Eiern zu bewerfen! Es ist also  ratsam, das Handy lieber zu Hause zu lassen oder es in eine Plastiktüte zu packen! Da aber irgendwie die meisten Teile Mantas mal wieder ohne Wasser waren, war das meiste, was man abbekam, nach Kaugummi riechender Schaum, der aus Spraydosen von überall abgefeuert wurde. Außerdem hatten alle Arbeitenden frei, deswegen lautet das Motto: Strand, Party und entspannen!
Ich nutzte den Sonntag, um mit meiner Schwester und Freunden an einen Fluss zum baden zu fahren. Auf dem Hinweg machten wir immer wieder den Fehler, die Autofenster offen zu lassen; in jedem Dorf, wo wir langsamer fahren mussten, wurden wir mit Schaumspray bespritzt! Dass inzwischen die Regenzeit angefangen hat, ließ das Wetter uns nicht vergessen, denn es regnete so gut wie den ganzen Vormittag. Was uns aber nicht vom baden abhielt, denn wenn es hier regnet, ist es meistens ziemlich erfrischend nass zu werden und die Luft kühlt dann auf eine angenehme Temperatur hinunter!
Der Fluss, offenbar eine beliebte Badestelle, war voll von Schaumspray sprühenden Menschen und über eine große Anlage lief Musik, im Hintergrund erhoben sich die von Regenwald bewachsenen Berghänge Ecuadors... irgendwie fand ich, das diese Szene wie ein weiterer aus einem Film entsprungener Ort wirkte! Außerdem war das seit langem wieder das erste Mal, dass ich komplett von Natur umgeben war! Naja, mehr oder weniger! :D Und so genoss ich unser Mittagspicknick dort sehr, auch wenn ich dabei von den Mücken aufgefressen wurde!


 Der meiner Meinung nach filmreife Fluss:
 

Dieser Essenstandt direkt am Straßenrand hatte mich auf der Hinfahrt irgendwie... beeindruckt...

Am Montag Morgen dann wurde ich von einem Anruf von meinem besten Freund aufgeweckt, der mich einlud, mit seiner Familie nach Montañita, dem wahrscheinlich berühmtesten Strand Ecuadors zu fahren. Schnell fragte ich meine Gastmutter um Erlaubnis, die wiederum meinen Area Rep um Erlaubnis fragte, denn das müssen wir bei längeren Reisen tun, es ging aber in Ordnung und mein Kumpel meinte, er komme mich in 15 Minuten abholen. Wie verrückt packte ich also schnell meine Sachen zusammen, zog mich um und frühstückte, aber dann stellten sich die Zeitspanne doch als ecuadorianische 15 Minuten heraus! :D
In das Auto der Familie, ein Kleinwagen, wie so üblich in Ecuador, quetschten wir uns zu siebt mit den breit gebauten, Fitnessstudio gestählten älteren Brüdern meines Freundes und bestritten so die dreistündige Fahrt. Aber wir wären ja nicht in Ecuador gewesen, wenn im Auto nicht laute Musik, in dem Fall Reaggeton, gelaufen wäre! Und dadurch glich das Auto eher einer Disko!
Dort angekommen lief 50 Meter und bekam als erstes gleich mal von einem Balkon aus eine Wasserbombe auf den Kopf geschmissen - was auch schon nicht mehr viel aus machte, denn ich war eh schon voll von Schaum und es regnete - schon wieder. So viel Regen wie in den letzten zwei Wochen hatte ich im ganzen letzten halben Jahr nicht gesehen! Dass ich komplett durchnässt war, war aber so weit nicht schlimm, man friert bei den Temperaturen hier ja nicht und trocknet schnell. Wir ließen uns durch das direkt am Strand gelegene Dorf treiben, in dem es einiges zu sehen gibt, denn es kommen viele Touristen und Ausländer her (schrecklich, diese ganzen Gringos!) und dementsprechend wurde es auch hergerichtet und es gibt alles mögliche für Touristen. 
Danach badeten wir uns am Strand, aßen etwas an einem der vielen Stände in den Fußgängerzonenstraßen und dann war es auch schon dunkel und es begann, wofür das Dorf berühmt ist: die Party! Das meiste von Montañita besteht aus Restaurants, Bars, Discos und Hotels und an jeder Straßenecke läuft auf voller Lautstärke eine andere Musik. Und die Straßen sind gestopft voll! An einem Punkt gehen die Straßen dann in den Strand über, wo hunderte Menschen im Sand tanzten und feierten. Und Ecuador wäre ja nicht Ecuador, wenn nicht eine mega Stimmung dort geherrscht hätte!

Da ich mit sechzehn in Ecuador ja noch nirgendwo rein komme, blieben wir also noch ein paar Stunden am Strand, tanzten, wurden gründlich mit Schaum eingesprüht und nass gemacht, bevor wir den Abend mit einem Spaziergang am Strand entlang abrundeten und uns auf den Heimweg machten!

Und jetzt, wie immer, noch ein paar Landschaftsfotos:




#nofilter

1 Kommentar:

  1. Hei Anna, der Essenstand sieht irgendwie ... interessant aus. Gab es da Brotwerscht?

    AntwortenLöschen