Mis amigos ecuatorianos: Por favor no utilizan el traductor de Google para traducir mi blog, porque no quiero que tenemos malentiendos! Si quieren saber lo que escribo en mi blog, solo preguntan a mi! :)

Dienstag, 21. Juni 2016

Resumeé meiner Zeit in Quito

Durch das Erdbeben hat es mich für die letzten zwei Monate meines Austauschs nach Quito verschlagen, in die Haupstadt des Landes, mitten in den Anden. Jetzt wird es in zwei Tagen schon Zeit für mich zu gehen. Hier ein kurzes Resumeé meiner Zeit in Quito.

Die Aussicht auf Quito von dem größten Park der Stadt aus.

Am Anfang wollte ich um nichts in der Welt von Manta weg, meiner zweiten Heimat, in der ich mir innerhalb der acht Monate, die ich dort gelebt habe, so ziemlich alles, kurzgefasst ein Leben, aufgebaut hatte. Ich hatte all die Menschen kennengelernt und mit vielen einfach ein Vertrauen aufgebaut und konnte mit einem Lachen zu Freunden sagen: 'Erinnerst du dich, an diese Sache, die vor ein paar Monaten passiert ist?' Außerdem kannte ich mich endlich in der Stadt aus, hatte Orte, die Erinnerungen bergen.
Aber es half alles nichts und so musste ich vom Summer paradise ins kalte Quito. Und alles noch einmal von vorne aufbauen. Am Anfang war ich nur unglaublich ermüdet, als hätte mir jemand ein fast fertiges Kartenhaus kurz vor dem letzten Stockwerk zusammengeschmissen, doch nach ein paar Wochen stellte sich heraus, dass es besser als gedacht war.
Ein unglaublich großer Unterschied allerdings! Erstens, weil die Bergregion eine ziemlich andere Kultur als die Küste hat. Die Leute sind viel weniger aufgedreht, ein bisschen schüchterner und taktvoller, die Frauen benutzen weniger Schminke, andere Kleidung. Ein bisschen europäischer. Die Häuser sind anderes wegen der Kälte. Die Stadt ist anders. Es regnet tatsächlich mehrmals die Woche, ohne das alles überschwemmt wird.
Außerdem, und das ist wahrscheinlich der größte Kontrast, lebe ich in anderen sozialen Kreisen. Während meine Familie in Manta ziemlich arm war, gehört meine Familie hier wohl eher zur Oberschicht. In Manta war das monatliche Internet unbezahlbar, hier kennt meine Gastfamilie durch ihre zahlreichen Reisen mehr von Europa als ich. Und macht Familienausflüge am Wochenende, alle zusammen, im eigenen Auto. Etwas, das irgendwie zu etwas unglaublichen für mich geworden ist. Demnach bin ich auch mit meinen beiden Geschwistern auf einer teuren Privatschule (500 Dollar im Monat), die zwar immer noch nicht eine von den teuersten ist, aber trotzdem ziemlich gut. Und hier lerne ich tatsächlich oft auch mal etwas neues!! Außerdem fühle ich mich hier um einiges wohler als in meiner Schule in Manta. Während ich dort eigentlich von 7 bis 1 Uhr nur darauf gewartet habe, dass ich endlich nach Hause darf, ist in Quito oft der Tag eigentlich ganz spaßig, denn ich habe tatsächlich Freunde gefunden, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Die Freunde, die ich in meiner Klasse in Manta hatte, hatte ich, weil man halt nunmal Freunde braucht.
Und an der Schule hängt auch der große Unterschied zwischen meinen Lebensstilen. Während ich in Manta so wenig wie möglich mit der Schule zu tun hatte, und dann meine Freizeit mit Freunden von außerhalb der Schule oder meiner Schwester genieß, und ein ziemlich verrücktes Leben hatte, ist mein Leben hier ruhiger, dreht sich mehr um die Schule und meine Gastfamilie, da meine beiden Geschwister auch in meiner Schule sind und, wie alle meine Mitschüler, viel zu tun haben. Ich muss hier auch wenigstens die Hausaufgaben und Referate machen. Wozu ich inzwischen allerdings auch im Stande bin, da mein Spanisch jetzt gut genug ist. Außerdem ist meine Mutter ist, unterstützt von meinem Vater, eine wichtige Figur des Elternbeirates, und dadurch ist die Schule eine Gemeinsamkeit der ganzen Familie. Dazu kommt, dass die Schulgemeinschaft in meiner Schule in Quito eine viel größere ist! Die meisten aus den vier Klassen meiner Jahrgangsstufe kennen sich, und auch aus der Klasse über mir hat man viele Bekannte. Und so werden eigentlich jedes Wochenende Partys veranstaltet, bei denen der ganze Jahrgang eingeladen ist!

Die Aussicht von meinem Klassenzimmer in Quito aus. Im Hintergrund sieht man einen der Vulkane, die die Stadt umgeben!

Manta oder Quito - welche Stadt magst du lieber? - Das werde ich oft gefragt. Meine Antwort: Ich weiß es nicht. Beide Städte haben ihre schönen Seiten: Strand und Berge, Hitze und Herbstwetter, ein verrücktes, actionreiches Leben - und ein ruhigeres, gemütlicheres Leben. Zwei unterschiedliche Kulturen. Zwei unterschiedliche Leben. Zusammengefasst hatte ich also zwei Austausche in einem. Und das weiß ich (inzwischen) zu schätzen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen